Doreen Rank (Geschäftsführerin der Lebenshilfe Plauen) und Eric Holtschke (Fachbereichsleiter) bedankten sich bei den bisherigen Mitgliedern des Werkstattrates für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Menschen mit Behinderungen im Werkstättenverbund.
Als Anerkennung für ihr Engagement haben sie einen Stadtgutschein als Dankeschön erhalten, der in vielen Geschäften der Spitzenstadt eingelöst werden kann. „Die Werkstatträte leisten eine wichtige Arbeit für die Vertretung der Interessen der Werkstattbeschäftigten“, erklärte Geschäftsführerin Rank.
Ende November fand sodann auch die Wahl des neuen Werkstattrates statt. Von den 753 abgegebenen Stimmen waren 749 gültig und vier ungültig. In den neuen Werkstattrat wurden gewählt: Michael Nickel (94 Stimmen), David Haase (91), Andreas Pietzsch (65), Alexander Lüder (54) sowie Jacqueline Lemke (46). Parallel dazu wurde auch die Frauenbeauftragte neu gewählt. Dabei erreichte Jacqueline Kölbel mit 35 Stimmen die meisten Kreuzchen – sie stellt somit die neue Frauenbeauftragte. Zu ihrer Stellvertreterin wurde Elke Übel mit 23 Stimmen gewählt. „Ich wünsche dem neuen Werkstattrat viel Erfolg bei allen Entscheidungen, die anstehen“, so Fachbereichsleiter Holtschke.
Werkstatträte sind gewählte Interessenvertretungen für Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten. Sie sind vergleichbar mit einem Betriebsrat, aber speziell auf die Strukturen und Bedürfnisse in Werkstätten zugeschnitten. Werkstatträte sind im Bundesteilhabegesetz (BTHG) verankert. Die konkreten Rechte stehen in der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung (WMVO). Sie haben Mitbestimmungs-, Mitwirkungs- und Informationsrechte und fördern die demokratische Beteiligung. Die Wahlen finden aller vier Jahre statt.